Behandlungsdauer
Die Art der Behandlung richtet sich nach den jeweiligen Beschwerden und dauert in der Regel 60 Minuten. Bei akuten Störungen reichen meist zwei bis fünf Termine, bei chronischen Erkrankungen können weitere Sitzungen erforderlich sein.
Kosten
Eine osteopathische Sitzung kostet 60 Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten derzeit nicht. Von den privaten Krankenkassen werden sie in der Regel erstattet. Bitte informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrer Versicherung.
Privatrezept
Für eine Behandlung bei mir bedarf es der Ausstellung eines Privatrezeptes durch einen Arzt. Auch Kassenpatienten können sich ein solches Rezept geben lassen! Es sollte die Diagnose des Arztes enthalten und die Verordnung von „Manueller Therapie unter Anwendung osteopathischer Techniken“ oder „osteopathische Behandlung im Delegationsverfahren“.
Grenzen der Osteopathie
Die Osteopathie ist kein Allheilmittel. Ihre Grenzen liegen dort, wo die Selbstheilungskräfte den Körper nicht mehr gesunden lassen. Osteopathie ist auch keine Notfallmedizin, die in lebensbedrohlichen Situationen rettend eingreifen kann. Schwere und akute Erkrankungen (Herzinfarkt, Tumore, Infektionen) müssen erst einmal vom Arzt behandelt werden, genauso wie Brüche, Verletzungen und Wunden. Und auch eine seelische Erkrankung gehört in die Hand eines Facharztes.
Prävention
Die präventive Behandlung ist ein sinnvoller Weg, um die Anfälligkeit für Krankheiten zu reduzieren und das allgemeine Befinden zu verbessern. Viele Patienten nutzen diese Möglichkeit, auch wenn sie aktuell keine Beschwerden haben.
Schulmedizin
Die Osteopathie stimmt in den theoretischen Bereichen mit der Schulmedizin und den Naturwissenschaften (Anatomie, Physiologie, Physik, Chemie, etc.) weitestgehend überein. Immer mehr Ärzte sehen in der Osteopathie eine zusätzliche Möglichkeit und nutzen sie als Ergänzung ihres eigenen Therapieweges. Die Osteopathie selbst versteht sich nicht als Konkurrenz zur klassischen Medizin. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass meine Behandlung nicht die schulmedizinische Untersuchung und Behandlung ersetzt und auch nicht die Befunderhebung und Diagnose eines Arztes oder Heilpraktikers in Frage stellt oder verändert.
