Osteopathie – “Medizin” mit den Händen

Die Osteopathie versteht sich als eigenständige, ganzheitliche Therapie-methode. Der Therapeut konzentriert sich darauf, Funktionsstörungen des Körpers zu erkennen und zu beseitigen. Der Ansatz der Osteopathie ist einfach: Das Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Wenn diese Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit. Die osteopathische Behandlung hilft, Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen.

Dabei betrachtet die Osteopathie den Patienten immer in seiner Gesamtheit und sieht die Wechselwirkung zwischen Organen, Nerven, Gefäßen und dem Bewegungsapparat. Es geht dem Therapeuten nicht um die Behandlung einzelner Symptome, sondern er will die Ursachen der Beschwerden finden und diese behandeln. Dazu bedient er sich spezieller Techniken, die er ausschließlich mit seinen Händen ausführt.

Wenn es gelingt, die Bewegung und die Elastizität der Gewebe in ihrem Zusammenspiel zu verbessern, so ist die Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben geschaffen. Die Osteopathie sucht die Gesundheit im Menschen und nicht die Krankheit!

Leben ist Bewegung

Ohne dass wir es wirklich merken, ereignen sich in jedem lebenden Körper unendlich viele lebenserhaltende Prozesse. Es ist ein ständiger Fluss an chemischen Wechselwirkungen und mechanischen Spannungen. Die einzelnen Systeme des Körpers sind in einem sinnvollen Miteinander verknüpft und bestimmen jeden Moment unseres Daseins. … mehr

Geschichte der Osteopathie

Begründer der Osteopathie ist der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917). Als er machtlos mit ansehen musste, wie seine erste Frau und vier seiner Kinder starben, ohne dass die damalige Medizin helfen konnte, suchte er nach einem neuen Verständnis von Krankheit und Gesundheit. … mehr